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Kulis sammeln oder doch Connections knüpfen?10 Tipps für den MessebesuchObwohl Messen für junge Leute eine ideale Gelegenheit sind, um sich umfassend über verschiedenste Studienrichtungen, Ausbildungsstellen und Berufsmöglichkeiten zu informieren, bleibt von einem Messebesuch häufig nicht viel mehr zurück als ein Stapel pflichtbewusst einkassierter Infobroschüren. Und allzu oft fragt man sich: Wie hat man sich auf einer solchen Veranstaltung am besten zu präsentieren? Was erwarten Arbeitgeber oder Ausbilder? Worauf sollte man achten, aber vor allem: Was gilt es zu vermeiden? Wir haben uns auf der Messe „Zukunft hier!“ in Zwickau umgehört. Tipp 1: Lass dich inspirieren! Wenn du noch keine konkrete Idee hast, welche Richtung du beruflich einschlagen willst, ist es besonders wichtig, unvoreingenommen verschiedenste Angebote genauer unter die Lupe zu nehmen: Oft ist man überrascht, was sich hinter kompliziert klingenden Studienrichtungen oder als uninteressant abgestempelten Berufen tatsächlich verbirgt. Tipp 2: Informier dich! Besucht man die Messe bereits mit genaueren Vorstellungen, sollte man sich vorher einen Überblick über das Studienangebote, Standorte des anvisierten Unternehmens, Zulassungsbeschränkungen oder Firmenphilosophien verschaffen. Die Vertreter der Hochschulen und Betriebe sind schließlich keine Berufsberater, sondern kompetente Ansprechpartner, die bei konkreten Fragen weiterhelfen können. Tipp 3: Präsentier dich von deiner besten Seite! Ein Messebesuch ist kein Vorstellungsgespräch. Trotzdem gilt wie immer beim Kontakt mit potentiellen Arbeitgebern: Ein ungepflegtes Äußeres, Schlabberlook und extremes Styling sind tabu. Tipp 4: Gib dich aufgeschlossen! Ein offenes und freundliches, aber bestimmtes Auftreten ist das A und O, wenn man eine kompetente Auskunft von seinem Gegenüber erwartet. Tipp 5: Such Kontakt auf Augenhöhe! Die Hemmschwelle, als Neuling mit „alten Hasen“ zu plaudern, ist natürlich oft groß. Genau aus diesem Grund sind auf Messen neben erfahrenem Personal auch meist Studenten und Auszubildende vertreten, die von persönlichen Erfahrungen berichten können. Da fällt ein erstes „Hallo“ schon wesentlich leichter. Tipp 6: Bleib locker! In erster Linie sind Messen zwanglose Informationsveranstaltungen. Für dich als zukünftigen Bewerber bedeutet das: Zeugnisse, Empfehlungen und Ähnliches können zu Hause gelassen werden. Tipp 7: Hab keine Angst vor großen Namen! Vor allem die Infostände überregional bekannter Firmen und Unis bleiben bei Messen oft leer. Wer sich aber trotzdem „traut“ wird feststellen, auch bei prestigeträchtigen Unternehmen wie VW trifft man auf offene Ohren. Tipp 8: Sei selbständig! Messebesucher, die lieber Kulis als Informationen sammeln, hinterlassen garantiert nicht den besten Eindruck. Deshalb: Zeig Interesse und bleib nicht passiv, während deine Eltern die Fragerunde für dich eröffnen. Es geht dabei schließlich um dich! Tipp 9: Trau dir was zu! Oft wird angenommen, dass man sich bestimmte Berufe oder Studienrichtungen ohne einen Einserschnitt gar nicht anzusehen braucht. Dabei zählen für die meisten potentiellen Arbeitgeber Motivation und praktische Erfahrungen mehr als Schulnoten. Tipp 10: Lass keine Möglichkeit ungenutzt! Hat man auf einer Messe seine Vorstellungen konkretisiert, empfiehlt es sich, seine Ziele weiterzuverfolgen. „Vor allem Tage der offenen Tür sind geeignet, um ein realistisches Bild zu gewinnen- schließlich präsentieren sich auf Messen auch Hochschulen und Unternehmen von ihrer besten Seite“, empfiehlt Professor Wolf vom Bildungswerk der sächsischen Wirtschaft. |


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