Ab August 2011 bieten wir Ihnen 20 Ausbildungsstellen zum/zur Erzieher/-in.
Erzieher/innen betreuen und fördern Kinder und Jugendliche. Sie sind in der vorschulischen Erziehung, in der Heimerziehung sowie in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit tätig. Zu ihren Aufgaben gehören das Malen, Spielen, Basteln und Singen mit Kindern ebenso wie das Anregen zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bei Jugendlichen. In der Heimerziehung nehmen sie so weit wie möglich die Elternstelle ein und helfen bei persönlichen Problemen. Erzieher/innen planen und organisieren ihre Arbeit auf der Grundlage von Verhaltensbeobachtungen sowie von Tages- und Wochenplänen und dokumentieren ihre Maßnahmen und Analysen in Erziehungsberichten.
Einsatzbereiche finden sich u. a. in Kindergärten, Kinderkrippen, Kinderhorten, Kinder- und Jugendwohnheimen, Jugendzentren, Erziehungs- und Familienberatungsstellen, Kinderkliniken oder Privathaushalten.
Die vollzeitschulische Fachschulausbildung zum/zur Erzieher/-in dauert 3 Jahre. Die berufsbegleitende Fachschulausbildung zum/zur Erzieher/in dauert 4 Jahre. Ziel der Ausbildung ist der Abschluss als Staatlich anerkannte/r Erzieher/-in.
Ausbildungsinhalte:
- Beziehungen gestalten und Gruppenprozesse begleiten
- die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen analysieren und mitgestalten
- Bildungs- und Entwicklungsprozesse anregen
- Kulturell-kreative Kompetenzen weiterentwickeln
- Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenssituationen erziehen, bilden und betreuen
- Eltern und Familien an der sozialpädagogischen Arbeit beteiligen
- Pädagogische Konzeptionen erstellen
Zusatzqualifikationen:
- Projektmanagement
- Rettungsschwimmer
- MS-Office-Anwendungen
Zugangsvoraussetzungen:
vollzeitschulische Fachschulausbildung
guter Realschulabschluss und
- abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen Bereich oder
- abgeschlossene Berufsausbildung mit mindestens zweijähriger Berufstätigkeit oder mindestens einjähriger sozialer Berufstätigkeit oder
- eine erziehende oder pflegende Tätigkeit von mindestens sieben Jahren
berufsbegleitende Fachschulausbildung
zusätzlich zu den oben genannten Voraussetzungen muss ein Arbeitsverhältnis in einer sozialpädagogischen Einrichtung bestehen
Kosten und Förderung:
- monatliche Ausbildungskosten
- bei vollzeitschulischer Fachschulausbildung Förderung durch BAföG möglich
- bei berufsbegleitender Fachschulausbildung Förderung durch Meister-BAföG möglich