Berufsbild:
Die Grundlage der ergotherapeutischen Arbeit findet sich sowohl im medizinischen als auch sozialwissenschaftlichen Bereich. Ergotherapie ist ein ärztlich zu verordnendes Heilmittel und wird angewandt bei Störungen im Bereich der Motorik, der Sinnesorgane sowie der geistigen und psychischen Fähigkeiten. Ergotherapeuten behandeln Patienten mit körperlichen und geistigen Behinderungen, mit Störungen der psychischen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten und vieles mehr. Eine ganze Bandbreite medizinischer Fachbereiche wie Kinderheilkunde, Orthopädie oder Neurologie ist mit ergotherapeutischer Tägigkeit verknüpft – auch das macht den Beruf so interessant. Die Methode der Ergotherapie ist der spezifische Einsatz ausgewählter Aktivitäten, um Auswirkungen von Krankheit und Behinderung zu analysieren und zu behandeln.
Ausbildung:
Ihre Ausbildung dauert drei Jahre und schließt mit der Prüfung zum/zur staatlich anerkannten Ergotherapeuten/-in ab. Der Unterricht ist ganztägig und findet im festen Klassenverband statt. Individuelle Unterweisungen, Gruppen- und Projektarbeiten, praktische Übungen und das Lernen über Selbsterfahrung mit Handwerksmaterialien gehören zu unseren Unterrichtsmethoden.
Zulassungsvoraussetzungen:
Sie verfügen mindestens über einen Realschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung. Oder Sie besitzen einen Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung. Jeder Bewerber nimmt an einem individuellen Aufnahmeverfahren teil. Inhalte sind ein persönliches Gespräch, die Überprüfung der handwerklichen und kognitiven Fähigkeiten, der persönlichen sozialen Kompetenzen sowie der schriftlichen und mündlichen Ausdrucksfähigkeit.
Anmerkung:
► zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000 und AZWV |