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Video von Frank Trtschka

Vibrant

Ziele brauchst du um "Unerreichbares" zu erreichen

Ziele braucht man im Leben und im Beruf
ausbildungsstelle.com befragte Extremsportler Frank Trtschka nach seinem Erfolgsrezept.

Gut, natürlich ist es nicht Jedermanns Sache 700 Kilometer am Stück Fahrrad zu fahren oder 200 Kilometer zu wandern. Beispielhaft ist jedoch die Zielstrebigkeit von Frank Trtschka allemal. Was ist also die Botschaft an die Berufsstarter von Morgen? Ziele konsequent verfolgen, dann findet jeder seinen Weg.

Der Plauener Extremsportler Frank Trtschka (30) hat es vorgemacht: Einst mit stattlichen 112kg Lebendgewicht und einer nikotinabhängigen Lunge ausgestattet, entschied sich der junge Vogtländer, sein Leben komplett zu verändern. Warum? Weil ihm gerade mal so war. "Andere lassen sich nach vielen Jahren ihre langen Haare abschneiden. Ich entschied mich dafür." Trtschka stieg eines Tages auf sein Rad und blieb einfach sitzen. Forrest Gump für Radler? Scheint so, denn er radelt heute noch.

Nach nur zwei Jahren Sport überhaupt in seinem gesamten Leben, startete der Extremsportler, der mit dem Rauchen aufhörte, nur um sich die Mitgliedschaft im Fitness-Studio zu finanzieren, letztes Jahr bei seinem allerersten Wettkampf, einem Nonstop-Radrennen über 720 km rundum die Schweiz und wurde mit einer Top10-Platzierung auch noch bester Deutscher. Scheinbar hat er der da "Blut geleckt", denn es folgte eine Nonstop-Wanderung über 202 km in nur 48 Stunden, sowie ein Marathondebüt von 3:20h und eine Top5-Platzierung beim Untertage-Marathon in Sondershausen.

"Ich bin einfach davon beeindruckt, was man mit seinem eigenen Willen alles erreichen kann. Der eigene Wille ist die größte Schwäche und die größte Stärke zugleich. Der Grad dazwischen ist ziemlich schmal. Ihn aber zu balancieren, fasziniert mich." Aber, um ehrlich zu sein, so einfach, wie sich das ganze anhört ist es natürlich nicht. Der Vogtländer trainiert jeder Woche mindestens 25 Stunden, neben seinem Job und seiner Familie. Dies alles unter einen Hut zu bekommen und auf allen Gebieten erfolgreich zu sein, ist natürlich nicht immer einfach: "Manchmal habe ich absolut keinen Bock auf Training. Aber ich habe mir eine psychologische Hilfe "gebaut". Ich trainiere am liebsten bei richtig schlechtem Wetter, immer dann, wenn ich allein unterwegs bin. Denn dann treffe ich keinen anderen Sportler und weiß, dass ich diese Trainingskilometer Vorsprung vor meinen Wettbewerbern habe. Diese Einstellung lässt sich auch auf jeden anderen Lebensbereich transportieren. Mir ist es sehr wichtig, die gewonnen Erfahrungen weiterzugeben und anderen damit neue Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen. Mein großer Vorteil dabei ist, dass ich kein Theoretiker bin, sondern das, was ich berichte auch selbst erlebt und durchgemacht habe. Das ist besonders wichtig, wenn ich vor Jugendlichen spreche. Die durchschauen dich sofort."

Frank Trtschka ist als Sportler und auch als Vortragender buchbar. Seine gesamte Geschichte und sein aktuell Erlebtes kann man unter www.trtschka.com nachlesen.

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